UVB-2 Kleine Produktionsanlage für modifiziertes Bitumen, Produktionskapazität von 4m³/h

UVB 2 Kleine Produktionsanlage für modifiziertes Bitumen, Produktionskapazität von 4m³/h

Mit der UVB-2-Anlage werden in zähflüssiges Straßenbitumen Polymere, Adhäsionsadditive und Weichmacher hinzugefügt, um es so zu modifizieren. Das modifizierte Bitumen wird bei der Herstellung von Asphalt/Beton-Deckschicht, Zementschutzschichten und Rissversiegelungen eingesetzt.

Die Verwendung von modifiziertem Bitumen anstelle von regulärem Bitumen in der Straßenbauindustrie ermöglicht es, die Toleranz gegenüber Temperaturschwankungen zu erhöhen, die Lastverformungsbeständigkeit (Riss- und Spurbildung) zu gewährleisten und die allgemeine Betriebszeit der Automobilstraßen zu erhöhen.

Die Anlage ist für die Implementierung von praktisch jedem Bitumenmodifizierungsverfahren unter Verwendung einer breiten Palette von Polymermodifikatoren (Polymere, Wachse usw). geeignet.

Technische Daten

Werte

Mind. Produktionskapazität, m³/h

4

Menge an Polymeren pro 1 m³ Bitumen, kg

10–100

Betriebsmodus

Satz/aufeinanderfolgend

Anzahl der Reaktoren

2

Nennleistung, kW

 
  • Mühle

45

  • Versorgungspumpe der Mühle

7,5

  • Ausgangspumpe

7.5

  • Rührwerksantrieb

2×5.5

  • Heizleistung (total)

4×27

  • Wärmeträgerpumpe

3

  • Kontrollsystem

0.8

  • Weichmacher-Förderpumpe

3

  • Haftvermittler-Pumpe

0.25

  • Gesamt

190

Energieversorgung:

 
  • Netzspannung, V

380

  • Wechselstromfrequenz, Hz

50

Abmessungen (Transportfertig) (L/H/B), mm

5200/3200/2400

Max. Gewicht, kg

5600

Die Kompatibilität von Bitumen und Polymeren ist entscheidend für ein qualitativ hochwertiges Endprodukt. In einem solchen Fall ist das Polymer in der Lage, Ölkomponenten des Bindemittels zu absorbieren, wobei die Netzwerkstruktur erhalten bleibt. Aufgrund des Modifizierungsprozesses wird das Bitumen zu einem Elastomer umgewandelt, das eine bessere Elastizität besitzt.

Fachleute der Petrochemie versuchen, die Ausbeute an leichten Ölprodukten zu maximieren und die meisten paraffin-naphthenischen Fraktionen aus dem Bitumen zu extrahieren. Dies verringert die Flexibilität bei niedrigen Temperaturen und reduziert den Erweichungspunkt bei hohen Temperaturen. Die meisten modernen Bitumen verlieren ihre Elastizität bei etwa 20°C und werden zwischen 45°C und 48°С weich. Bei Straßenbauarbeiten, bei denen das Material Temperaturen von -40°C bis +70°C ausgesetzt ist, oder bei Dachbaustoffen, die bis zu 90°C aushalten müssen, ist die Verwendung von unmodifiziertem Bitumen nicht effektiv. Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, die Eigenschaften von Bitumen zu verändern und zu verbessern, indem man sie mit verschiedenen Additiven vermischt. Dies wird am besten in speziellen Bitumenmodifikationsanlagen, wie dem GlobeCore UVB-Bitumenmodifizierungssystem erreicht.